IGEL - Hilfe nur unter 600g oder bei Krankheit nötig!

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Beitrag Di 18. Nov 2008, 13:51

IGEL - Hilfe nur unter 600g oder bei Krankheit nötig!

Wenn man im Spätherbst einen umherstreifenden Igel findet, kann es sein, daß der stachelige kleine Kerl Hilfe braucht - muß aber nicht!!!

Einschlägige sachkundige Informationen bietet z.B. Igelschutz e.V..

Während man lange Zeit glaubte, im Spätherbst herumlaufende kleine Igel solle man mitnehmen und zu Hause überwintern, weiß man heute, daß Igel meist robuster und widerstandsfähiger sind als bisher angenommen. Im November sind noch viele junge Igel unterwegs, um sich ihr Fettpolster für den bevorstehenden Winter anzufuttern. Solange die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt liegen, ist dies auch kein Problem, denn dann sind noch genügend Würmer, Schnecken und Insekten zu finden.

Nur kranke, apathische oder deutlich unterernährte Tiere (unter 600g) brauchen menschliche Hilfe. Wegen eines solchen "Not-Igels"sollte man sich aber unbedingt an eine Igel-Station wenden, die den stacheligen Gesellen zwecks artgerechten Winterschlafs aufnimmt und sicher über den Winter bringt.

Geeignetes "Erste-Hilfe-Futter" für Igel besteht aus handwarmem Dosenfutter für Katze oder Hund, evt. mit Haferflocken und ungewürztem Rührei vermischt, dazu frisches Wasser, aber keinesfalls Milch, da selbige sogar zum Tod des Igels führen kann.


© Sabine Roskoss
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Beitrag Mi 3. Nov 2010, 01:49

IGEL - Hilfe nur unter 600g oder bei Krankheit nötig!

Gilt auch wieder im Herbst 2010:

Wenn man im Spätherbst einen umherstreifenden Igel findet, kann es sein, daß der stachelige kleine Kerl Hilfe braucht - muß aber nicht!!!

Einschlägige sachkundige Informationen bietet z.B. Igelschutz e.V..

Während man lange Zeit glaubte, im Spätherbst herumlaufende kleine Igel solle man mitnehmen und zu Hause überwintern, weiß man heute, daß Igel meist robuster und widerstandsfähiger sind als bisher angenommen. Im November sind noch viele junge Igel unterwegs, um sich ihr Fettpolster für den bevorstehenden Winter anzufuttern. Solange die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt liegen, ist dies auch kein Problem, denn dann sind noch genügend Würmer, Schnecken und Insekten zu finden.

Nur kranke, apathische oder deutlich unterernährte Tiere (unter 600g) brauchen menschliche Hilfe. Wegen eines solchen "Not-Igels"sollte man sich aber unbedingt an eine Igel-Station wenden, die den stacheligen Gesellen zwecks artgerechten Winterschlafs aufnimmt und sicher über den Winter bringt.

Geeignetes "Erste-Hilfe-Futter" für Igel besteht aus handwarmem Dosenfutter für Katze oder Hund, evt. mit Haferflocken und ungewürztem Rührei vermischt, dazu frisches Wasser, aber keinesfalls Milch, da selbige sogar zum Tod des Igels führen kann.


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Beitrag Mo 19. Nov 2012, 00:37

Im Spätherbst nicht wahllos Igel einsammeln!

Im Moment rufen uns immer wieder Menschen an und fragen, ob es jetzt wieder Zeit wäre, die Igel einzusammeln. NEIN – sammeln Sie Pilze und Beeren aber bitte nicht wahllos Igel! Denn die wenigen
Auffangstationen sind restlos überfüllt und beileibe nicht jeder „Meckie“ braucht menschlichen Beistand.

Tatsächlich hilfsbedürftig sind:
• Schutzlos herumliegende oder torkelnde Igel
• Verletzte Igel
• Untergewichtige Igel (Mindestgewicht Anfang November: Jungigel 500 g, Alttiere ca. 1.000g)
• Alle Igel, die, unabhängig vom Gewicht, bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke draußen herumlaufen

Das Naturschutzgesetz erlaubt nur die Aufnahme solcher in Not geratener Igel. Jedoch reichen gute Absichten nicht aus, um den Bedürfnissen eines mitgenommenen Igels dann auch gerecht zu werden. Hier ist Fachwissen gefragt. „Grundsätzlich gehören kranke und verletzte Igel zuerst einmal zum fachkundigen Tierarzt“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Die anschließende Pflege und Unterbringung kann eventuell vom Finder übernommen werden, wenn dieser sich vorher ausreichend informiert hat. Tipps von Experten finden sich unter http://www.igelhaus-laatzen.de/.

Grundsätzlich gehen erwachsene Igel Ende Oktober in den Winterschlaf. „Nur die im Spätsommer geborenen Jungtiere suchen noch bis Anfang Dezember nach Nahrung und einem geeigneten Winterunterschlupf“, erklärt Dr. Manfred Göpner von der Igel-Schutz-Initiative. Findet man im November, wenn es noch nicht schneit und friert, untergewichtige Jungigel, so kann man diesen relativ einfach helfen, ohne sie gleich mit ins Haus zu nehmen. Damit die kleinen Stacheltiere den bevorstehenden, fast 6 Monate dauernden Winterschlaf ohne Nahrung und Wasser einigermaßen schadlos überstehen, sollte man im Garten einen kleinen Futterplatz einrichten und dort täglich ein Gemisch aus Igeltrockenfutter und Katzendosenfutter anbieten. An dieser Futterstelle kann sich der kleine Igel in vertrauter Umgebung und frei seine fehlenden Gramme anfressen und dann in seinem Unterschlupf in Winterschlaf gehen.

Bild
Fotoquelle: © aktion tier, Ursula Bauer.


http://is.gd/E7bwzz
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Mopsy

Beitrag Mi 9. Apr 2014, 16:14

Re: IGEL - Hilfe nur unter 600g oder bei Krankheit nötig!

Hier gibt es sehr viel wissenswertes über unsere Stachelritter!!!


http://www.wochenende-frechen.de/rag-aui/docs/874873
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Sabine

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Beitrag Mi 9. Apr 2014, 17:22

Re: IGEL - Hilfe nur unter 600g oder bei Krankheit nötig!

Huhu Inge,

wenn Du Igel magst, dann schau doch mal in meinen Ansiedelungsberichtt :mrgreen:

Letzten Herbst (2013) habe ich hier gleich 4 Jungigel-Dauercampern einen Winterschlafplatz (u.a. strohgefüllte Styroporkisten) zur Verfügung gestellt und sie fleißig gefüttert. Aber seit der Schlafphase habe ich keine mehr gesehen :? . Hoffentlich ein gutes Zeichen...
Liebe Grüße,
Sabine

Wat? Dat gifft dat nich? Dooch, dat gifft dat!


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