Tier der Woche - Die Seekuh

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Beitrag So 2. Mai 2010, 03:00

Tier der Woche - Die Seekuh

Die Seekühe (Sirenia) sind eine Ordnung pflanzenfressender Säugetiere mit heute noch vier lebenden Arten, davon drei Arten Manati (Rundschwanzseekühe) sowie die Dugong (Gabelschwanzseekühe). Seekühe zählen zur überordnung der Afrotheria; erste bekannte seekuhartige Fossilien sind etwa 50 Millionen Jahre alt! Unter den heute noch lebenden Tieren sind die Elefanten ihre nächsten Verwandten. Neben den Walen und den Robben sind Seekühe die dritte größere Gruppe meeresbewohnender Säugetiere (Meeressäuger). Sie haben keine zum Landgang geeigneten Gliedmaßen und halten sich stets in Küstennähe oder gar im Süßwasser und oft in sehr flachem Wasser auf.

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Wer Lust auf einen sehr spaßigen Persiflage-Artikel über die harmlosen, gutmütigen Wasserwalzen hat, möge sich an Mödingers Killer-Seekuh ergötzen!

Die massigen Tiere mit dem zylindrischen Körper erreichen Körperlängen von 2,50 bis 4 Metern bei einem Gewicht zwischen 250 und maximal 1.500 Kilogramm. Stellers Seekuh (Hydrodamalis gigas), die im 18. Jahrhundert innerhalb von nur 27 Jahren nach ihrer Entdeckung ausgerottet wurde, wurde sogar bis 7,50 Meter lang. Mit sechs bis zehn Jahren werden Seekühe geschlechtsreif, insgesamt erreichen Manatis ein Lebensalter von etwa 40 Jahren und Dugongs von ca. 60 Jahren.

Die Schnauze ist deutlich vom Kopf abgesetzt und stumpf. Sie ist von harten Tasthaaren umgeben. Die verschließbbaren Nasenlöcher liegen auf der Oberseite der Schnauze. Verglichen mit dem Rumpf ist der Kopf verhältnismäßig groß, das Gehirn zählt aber mit nur 250 bis 350 Gramm im Verhältnis zur Körpergröße zu den kleinsten, die man unter Säugetieren finden kann. Die Haut ist sehr dick und faltig, das Fell der Seekühe ist auf wenige Borsten im Bereich der Mundöffnung sowie einzelne Haare am Rumpf beschränkt, Embryonen haben dagegen noch ein vollständiges Haarkleid, und auch bei Neugeborenen sind deutlich mehr Haare vorhanden als bei den ausgewachsenen Tieren.

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Die Verbreitungsgebiete der heute lebenden Seekühe überschneiden sich nicht und liegen teilweise sehr weit voneinander entfernt. So findet man die einzige heute noch lebende Art des Dugong ausschließlich im Meer an den Küsten des Indischen Ozeans, einschließlich des Roten Meeres. Die Manati-Arten leben zum einen im Golf von Mexiko vor den Küsten Floridas und den südöstlichen USA sowie den nördlichen Küsten Südamerikas, im Gebiet des Amazonas in Südamerika und in den Flusssystemen des Niger und anderer westafrikanischer Flüsse zwischen dem Senegal und dem nördlichen Angola.

Sowohl über die Lebensweise als auch über das Sozialverhalten der Seekühe ist nur sehr wenig bekannt. Sie leben im Normalfall einzeln oder in kleinen Familienverbänden, manchmal kommt es auch zur Bildung größerer Gruppen mit mehreren hundert Tieren. Dabei gibt es kaum soziale Bindungen mit Ausnahme der Mutter-Kind-Beziehung, die etwa zwei Jahre andauert.

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Seekühe bewegen sich stets langsam treibend und schwimmend. Dabei kommen ausgewachsene Seekühe etwa alle ein bis fünf Minuten an die Wasseroberfläche, um zu atmen. Ausgedehntere Tauchgänge können bis etwa 20 Minuten dauern.

Außer dem Menschen haben Seekühe nur sehr wenige natürliche Feinde. Sie selbst ernähren sich vorwiegend pflanzlich mit Seegras, Algen und anderen Wasserpflanzen sowie für sie erreichbaren Blättern von Mangrovenbäumen. Manatis brauchen etwa 90 Kilogramm pflanzliche Nahrung an einem Tag, sie sind im Schnitt täglich sechs bis acht Stunden mit Fressen beschäftigt. Während die Manatis vor allem im Bereich der Wasseroberfläche fressen und die Süßwasserarten vor allem Wasserhyazinthe und Grasinseln auch von oben abweiden, fressen Dugongs ausschließlich am Meeresboden.


Quelle:Wikipedia u.a.
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kimy

Beiträge: 112

Registriert: Mo 11. Jan 2010, 20:20

Wohnort: Bad Mergentheim

Beitrag So 2. Mai 2010, 17:54

Jaaaa, die Seekuh!
Die finde ich total schön....
Bild"Legt sich mit seinen 4 Tonnen auf die Beute...... " Im Wasser...... Bild manch einer glaubt das noch... :shocked:
Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. (Friedrich II. der Große)
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Susanne

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Beiträge: 275

Registriert: So 20. Jul 2008, 07:22

Beitrag So 2. Mai 2010, 20:52

Ich mag alles war irgendwie dick und schwerfällig ist.
Seekühe gehören für mich dazu, genauso wie Nilpferde, Tapire, Buckelwale, da komm ich ins schwärmen... :roll:

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